Aktuell Bezirk

Leserbrief von Berhard Scholl, Möhlin

Gebührenpflichtig!

Wie Recht hat Leserbriefschreiber André Beyeler in seinem Leserbrief zum Thema Feuerungskontrolle und Gebühren. In guter Absicht hat das Baudepartement eine Weisung zur Kontrolle der kleinen Holzfeuerungen erlassen, die weit über das an sich löbliche Ziel der Luftreinhaltung hinausschiesst. Für die Gemeinden entsteht ein Mehraufwand bei der Erfassung  und Kontrollen der Feuerungen, sowie bei der Rekrutierung und Ausbildung der Kontrolleure. Auf Ebene Kanton entstehen ebenfalls Kosten bei der Überprüfung des Vollzugs. Man darf mit Recht die Frage stellen, ob der Nutzen diesen grossen Aufwand rechtfertigt. Die Umsetzung der Weisung in die Praxis und die damit verbundenen Kosten von CHF 50.– stossen bei der kontrollierten Bevölkerung wie auch bei den damit beauftragten Kaminfegern auf wenig Verständnis. Die Kontrollen werden als übertrieben und bürokratisch empfunden. Viel eher akzeptiert würde eine fachmännische Beratung, allenfalls in schriftlicher Form. Ich habe deshalb im Grossen Rat zu diesem Thema eine Interpellation eingereicht, mit dem Ziel, dass der Regierungsrat eine weniger bürokratische, kostengünstigere und pragmatischere Lösung findet. Die Antwort steht noch aus. Ich bin gespannt.

Grossrat Bernhard Scholl, FDP, Möhlin

Oktober 2011

Aus dem Grossen Rat in Aarau

Interpellation Dr. Bernhard Scholl, FDP, Möhlin, vom 6. September 2011 betreffend Weisung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt zur Kontrolle der kleinen Holzfeuerungen bis 70 kW in den Gemeinden des Kantons Aargau

 

Text und Begründung:

 

Holz ist als einheimischer, nachwachsender und erneuerbarer Energieträger weitgehend CO2 -neutral. Aus Gründen der Luftreinhaltung sollten Holzfeuerungen korrekt betrieben werden. Bei unkorrekter Feuerung, bei technischen Mängeln und wenn nicht geeignetes Brennmaterial verbrannt wird, können hohe Emissionen entstehen, wie Feinstaub, Kohlenmonoxid und andere chemisch schädliche Substanzen. Es muss deshalb angestrebt werden, dass ein möglichst schadstoffarmer Betrieb garantiert ist.

Wirtschaftstreffen der FDP Bezirk Rheinfelden thematisiert die Medienwelt

Von: Hans Berger, Fricktal24

Im idyllischen Garten vom Hotel Schützen, Rheinfelden konnte am vergangenen Montag Christoph von Büren, Präsident der FDP Bezirk Rheinfelden rund sechzig, meist schick gekleidete Damen und Herren zum Willkommensdrink des Wirtschaftstreffens seiner Partei begrüssen.

(v.l.) Christoph von Büren, Martina Vieli, Walter Herzog

Christoph von Büren zeigte sich erfreut über die hohe Präsenz und würdigte die Anwesenheit von Nationalrätin Corina Eichenberger, Stephanie Mörikofer, Präsidentin der Spitex Schweiz, Grossrat Bernhard Scholl sowie viele lokale Würdenträger, welche nicht zuletzt auch die Bedeutung des Anlasses belegen würden. Einen besonderen Gruss richtete von Büren an die beiden Referenten Martina Vieli, lic. phil./MA, UZH PR Senior Consultant bei Farner Consulting AG  sowie Walter Herzog, Chefredaktor und Verleger Neue Fricktaler Zeitung AG, welche die Frage „Medien - Wohin?“ zu beantworten hatten.