Grosses Interesse am Liberalen Wirtschaftstreffen der FDP Bezirke Rheinfelden und Laufenburg: Roche-CEO Thomas Schinecker und weitere hochkarätige Gäste diskutierten über die Zukunft des Pharma- und Wirtschaftsstandorts Schweiz. Die zentrale Botschaft des Abends: Die Schweiz verfügt weiterhin über ausgezeichnete Voraussetzungen. Damit dies so bleibt, müssen wir Veränderungen frühzeitig erkennen, schneller entscheiden und unnötige Bürokratie abbauen.
Das Liberale Wirtschaftstreffen der FDP Bezirke Rheinfelden und Laufenburg stiess auch in diesem Jahr auf grosses Interesse. Der Anlass im Hotel Schützen in Rheinfelden war vollständig ausgebucht. Im Zentrum stand die Frage, wie die Schweiz ihre Position als einer der weltweit führenden Pharmastandorte sichern kann – ein Thema, das gerade die Region Nordwestschweiz stark beschäftigt.
Mit Thomas Schinecker, CEO der Roche Group, Patricia von Falkenstein, Nationalrätin Basel-Stadt, Mathias Zadrazil, General Counsel & COO des internationalen Pharmaverbands IFPMA, und Bruno Tüscher, Grossrat und Gemeindeammann von Münchwilen, diskutierten Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik über die Herausforderungen für den Standort Schweiz. Moderiert wurde der Abend von Unternehmensberater Niklaus Leemann.
Mit dem jährlich stattfindenden Wirtschaftstreffen bringen die FDP Bezirke Rheinfelden und Laufenburg Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Ziel ist es, auf jene Themen aufmerksam zu machen, die Unternehmen und Arbeitsplätze in der Region und am Werkplatz Schweiz bewegen.
«Wirtschaft sind wir alle. Ein starker Wirtschaftsstandort sichert Arbeitsplätze, finanziert unsere öffentlichen Leistungen und schafft die Grundlage für unseren Wohlstand und unsere hohe Lebensqualität. Deshalb wollen wir mit dem Wirtschaftstreffen den direkten Austausch fördern und Themen aufgreifen, bei denen wir heute die Weichen für morgen stellen müssen», sagt Gaby Gerber, Präsidentin der FDP Bezirk Rheinfelden.
Die offenen und teilweise sehr direkten Voten der Referierenden und Podiumsteilnehmenden machten deutlich: Die Schweiz verfügt nach wie vor über sehr gute Voraussetzungen. Politische Stabilität, Rechtssicherheit, gut ausgebildete Fachkräfte, starke Forschungsinstitutionen und eine hohe Innovationskraft sind wichtige Standortvorteile.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass diese Position nicht selbstverständlich ist. Der internationale Standortwettbewerb hat sich verschärft und andere Länder entwickeln ihre Rahmenbedingungen mit hohem Tempo weiter.
Gerade deshalb darf sich die Schweiz nicht auf ihren bisherigen Erfolgen ausruhen. In verschiedenen Bereichen braucht es mehr Tempo: bei politischen und administrativen Entscheidungsprozessen und bei der Umsetzung von Innovationen.
Roche-CEO Thomas Schinecker zeigte am Beispiel der Pharmaindustrie auf, welche Bedeutung attraktive Rahmenbedingungen für Investitions- und Standortentscheide haben. Die Branche gehört zu den wichtigsten Pfeilern des Schweizer Wirtschaftsstandorts und steht gleichzeitig in einem intensiven internationalen Wettbewerb.
Für die FDP Bezirke Rheinfelden und Laufenburg geht die Diskussion deshalb weit über die Pharmabranche hinaus. Die Schweiz muss Veränderungen frühzeitig erkennen und vorausdenken, statt erst zu reagieren, wenn andere Standorte bereits gehandelt haben.
Das grosse Interesse und die engagierten Gespräche beim anschliessenden Apéro zeigten, wie aktuell diese Fragen sind. Die FDP Bezirke Rheinfelden und Laufenburg werden das Liberale Wirtschaftstreffen auch künftig als Plattform nutzen, um Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen und den Dialog über einen starken Werkplatz Schweiz zu fördern.
Medienmitteilung
Rheinfelden, 24. August 2026